WisS In eigener Sache

WisS In eigener Sache

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitbürger*innen, Wähler*innen für Spandau, hallo Freunde*innen,

heute wenden wir uns in eigener Sache an Sie und Euch.

Zunächst teilen wir mit, dass Erko Sturm seine Kandidatur für die Wählergemeinschaft zurückgezogen hat.

Dafür gibt es ausschließlich PRIVATE Gründe, die zu akzeptieren sind. Bei uns gilt der Mensch mehr als ein Amt.

Die SPD Spandau hat seit der Sitzung des Bezirkswahlwahlausschusses am 28.07.2021 Gerüchte gestreut, dass es bei der Aufstellung der Wahlliste der WisS nicht mit rechten Dingen zugegangen sei.

Obwohl der Bezirkswahlausschuss die Richtigkeit der Aufstellung geprüft hat, diese am 28.07.2021 auch einstimmig feststellte, verstummten die Gerüchte von seiten der SPD Spandau nicht.

Erko Sturm ist am 09.04.2021 der WisS beigetreten, hat sich für den Listenplatz 5 zur Verfügung gestellt und ist einstimmig gewählt worden.
Anschließend bestätigte er gegenüber dem Wahlamt Spandau schriftlich seine Kandidatur.

Nichts, aber auch gar nichts hat die WisS falsch gemacht bzw. verfälscht. Eine Behauptung der SPD Spandau, die diese nicht belegen kann.

Wie geht es nun weiter?

Sollte die WisS, was gut für Spandau wäre, soviele Stimmen bekommen, dass sie mit 5 Kandidaten in die BVV einziehen könnte, würde Erko Sturm sein Mandat nicht annehmen und Platz 6 dafür nachrutschen.

Nochmals, der Mensch zählt mehr als das Mandat.

Wie schäbig die Methoden der Spandauer SPD inzwischen geworden sind, durften wir danach erneut an diesem Samstag feststellen. Ein Vertrauter des Kreisvorsitzenden sprach ein weiteres ehemaliges SPD Mitglied an – jetzt ebenfalls Mitglied der WisS – ob er nicht zur SPD zurück kommen wolle, man könne sich doch mit dem Kreisvorsitzenden aussprechen.

Erinnert sei auch an dieser Stelle, dass der Kreisvorsitzende aus Spandau – bekannt in  der Berliner Presse als Strippenzieher und besonderer Gast von Kurt Krömer, bereits drei CDU Mitglieder aus Spandau in die Spandauer SPD zog, davon sogar zwei, die davor mit der AfD über ein Mandat verhandelt hatten.

So sieht also der Begriff „Ansprechbar“ in Wirklichkeit aus!

Wir wünschen Erko Sturm und seiner Familie in dieser schweren Zeit alles Gute und danken ihm – zwar nur für eine kurze Zeit für seine Hilfe, seinen Rat und seine Unterstützung.

Hier die Stellungnahme von Erko Sturm:

In eigener Sache:

Ich möchte mich bei allen Beteiligten, die Betroffenen wissen Bescheid, entschuldigen. Vor einiger Zeit hatte ich mich entschieden, für eine Wahlinitiative hier in Spandau zu kandidieren.

Meine persönliche Situation ist eine gänzlich andere geworden. In keiner Weise kann ich tätig werden. Hinzu kamen weitere Überlegungen.

Der Beruf (die Berufung) steht für mich an erster Stelle, dann folgt die Familie, die mich jetzt mehr denn je benötigt.

Zudem muss ich betonen, dass bestimmte Dinge von mir völlig falsch eingeschätzt worden sind.

Ich achte die Engagierten, die sich in unserem Bezirk Spandau für die Menschen und deren Lebensumstände einsetzen, gleich welcher Bewegung, Initiative oder Einrichtung sie angehören.

Mein Verhalten hat eine gewisse Eigendynamik in Gang gebracht, die von mir so nicht gewollt war.

Zudem teile ich mit, dass von keiner Seite zu keinem Zeitpunkt Lügen verbreitet worden sind.

Mein Amt ist ein Versöhnung stiftendes und betont die Vergebung. So kann ich nur an alle appellieren, die politisch ähnliche Ziele verfolgen. Gehen Sie aufeinander zu und packen Sie die Aufgaben in unserem Bezirk an der Havel an.

Wenn einer sich uneindeutig verhalten hat, so war ich das. Nun mag einer meine Worte als pastorales Geschwafel abtun. Damit kann ich leben.

Ich wünschen Ihnen allen alles Gute, bleiben Sie gesund und dienen Sie den Menschen.

Jürgen Kessling und Marion Thoma (als Vorstand der WisS)

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